Der geheime Club der Reisenden 10. November 2008
Sobald man sich selber als zukünftig Reisender outet, kommen die Geschichten von Abenteuern und Erlebnissen.
So erfährt man z.B., dass Gabrielas Vater eine dreijährige Karriere als Seemann hinter sich hat, David sich gerade irgend wo in Asien rumtreibt und Simon schon länger vor hat, dies mal zu tun. Man verabredet sich nicht mehr für ein Bier am Freitag Abend in St. Gallen, sondern für eines im März in Australien. Es scheint, als sei plötzlich jeder ein Reisender.
Ich geniesse diese Unterhaltungen. Man kann jede Smalltalk-Konversation mit den Sätzen “Hey, möchtest du einen Deckenventilator kaufen? Ich verkaufe alles bevor ich reisen gehe.” in eine Unterhaltung über vergangene und zukünftige Abenteuer verwandeln. Kein “Gut, danke, und dir? Ja ich arbeite noch da. Ja ich wohne noch da. Nein mein Studium ist fertig.” mehr.
Vor 2 Monaten hab ich von all dem nichts wahrgenommen. Damals kannte ich den geheimen Club der Reisenden noch nicht, dessen Mitgliedschaft man mit den drei Worten “Ich gehe Reisen” erlangt.
12. November 2008 um 20:23 Uhr
Haha “Gabriela”
12. November 2008 um 20:29 Uhr
Jo i hett au Gabi chönä schribä
aber schono krass, die gschichte wo si amel uspackt..
13. November 2008 um 09:47 Uhr
hehe si hät ja au paar jöhrli me ziit gha zum züüg erlebe