Reisepsychose 1. November 2008
Dass Reisen gefährlich sein kann, ist bekannt. Gewisse Länder haben eine halsbrecherische Strassenverkehrskultur, in anderen lauern giftige oder hungrige Tiere und in einigen Gegenden muss der Reisende wegen hoher Kriminalität um sein Hab und Gut bangen. Eine weitere Gefahr wird allgemein unterschätzt.
Im Globetrotter Magazin Nr. 87 findet man einen Artikel zum Thema Reisepsychose, ein Begriff, der mir bis vor kurzem völlig unbekannt war. Eine bekannte Ausprägung der Reisepsychose ist das Jerusalem Syndrom, welches je nach Quelle 100-200 Leute pro Jahr trifft. Man könnte sich also mit ein bisschen Popcorn ein paar Tage dort niederlassen und warten, bis jemand den Verstand verliert.
Gemäss Artikel muss sich aber auch die deutsche Botschaft in Neu-Dehli jährlich um ca. 50 geistig verwirrte Reisende kümmern.
Gewiss stellt Reisen eine hohe psychische Belastung dar, aber ist das nicht auch für viele ein Grund für das Reisen?
Sollte ich auf Reisen den Bezug zur Realität verlieren und halluzinierend und nackt auf der chinesischen Mauer Unfug treiben, seid euch versichert: meine Videokamera läuft mit.
1. November 2008 um 20:35 Uhr
bah, “hohe psychische belastung”, das hab ich als hobby