St. Petersburg ist toll December 26th, 2008

Ich bin jetzt schon ein paar Tage Nächte in St. Petersburg und mir gefällts hier.

Im Hostel habe ich einen Amerikaner namens Derek kennengelernt, der schon eine Weile hier ist und jetzt als Englischlehrer arbeitet. Er hat mir die Stadt gezeigt und mich überredet, diverse lokale Spezialitäten zu versuchen. Wir hatten auch sowas wie Döner (mit Knoblauch, die leben hier einfach zu nahe an Finnland) und etwas aus Fisch und Randen (ich glaube, es sind Randen), das sie “Fisch im Pelzmantel” nennen. Erstaunlicherweise verursachte das Essen bisher keine gesundheitlichen Schwierigkeiten. Die Pizzas, die sie hier in Russland machen sind auch ganz gut (besser als Litauen).

Abends haben wir jeweils den Rubel in Bars und anderen Lokalitäten rollen lassen und dabei z.B. einen weissrussischen Jazzmusiker kennengelernt (er hatte etwas Absinth und hat danach auf den Tisch gekotzt), dessen Konzert wir dann gestern besucht haben. Es wurde immer sehr spät (man kann auch an einem Montag bis 6 Uhr morgens feiern in St. Petersburg), weshalb ich noch nie früh genug aus dem Haus kam, um das Hermitage zu besichtigen. Dafür würde ich mir nämlich gerne einen ganzen Nachmittag Zeit nehmen. Ich gehe aber öfters an der Nevsky Strasse oder an der Neva spazieren.

Die interkulturelle Kommunikation gestaltet sich etwas schwierig, da selbst bei jungen Menschen auf ein “Do you speak english?” oft ein “I speak russian.” zurückkommt. Ich sprach also bisher fast nur mit LinguistikerInnen, EnglischlehrerInnen und Leuten, deren Wortschatz selbst in ihrer eigenen Sprache so beschränkt ist, dass man sich prima mit schlechtem Englisch und Zeichensprache unterhalten kann (“i love putin”).

Da Moskau viel teurer und weniger interessant ist, habe ich entschieden, erst kurz vor der Abfahrt der Transsibirischen Eisenbahn nach Moskau zu gehen.



2 Responses to “St. Petersburg ist toll”

  1. cedi Says:

    claudio’s way to read the city.

    i ha nie so recht gwüsst, wie da denn ganz genau vonstatten goh wird, aber au kei sorge gha. und bis jetzt isch nume europa gsi, da isch jo wie dehai :)

    aber e “weltreis by night” tönt plastisch, mol, und i cha mer vorstelle, dasses en traum isch, i de nacht noch es paar bier dur die strosse z’schlendere…

  2. mettler hans Says:

    hey claudio
    ich lese deine Kommentare jeden Tag und hoffe, dass es Dir weiterhin gut ergeht.

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Über den Autor

Claudio M. Mettler

Mein Name ist Claudio M. Mettler. Ich bin 26 Jahre alt.

Seit Dezember 08 bin ich auf Reisen und möchte nicht mehr zurück ins normale Leben.

Hier dokumentiere ich meine Abenteuer und den Reisealltag.

Mein Zuhause im Cyberspace ist Ponyfleisch.ch