In Nanning 9. Februar 2009

Was ist inzwischen alles passiert:

  • Ich habe Shanghai gesehen, war insgesamt in 3 verschiedenen Hostels in verschiedenen Ecken von Shanghai.
  • Meine Jacke inklusive Fotokamera und Kompass ist spurlos verschwunden. Für so etwas hat man ja eine Versicherung, trotzdem hätte ich gerne gewusst, wie das genau vonstatten gegangen sein soll. Es ist mir ein Rätsel.
  • Nach einer 27 stündigen Zugfahrt in einem Hard Sleeper Wagen bin ich in Nanning im Süden von China angekommen. Ich wollte während der Zugfahrt eigentlich fasten, einfach um meinem Körper auf die nerven zu gehen, wurde aber permanent mit Esswaren/Süssigkeiten beschenkt. Allgemein ist Vorsicht geboten wenn man von Fremden Essen angeboten bekommt, absolute Paranoia ist aber unnötig.
  • Die Strassen in Nanning sind sehr belebt. Das Klima ist Warm und Feucht. Hier hat man mit Englisch noch weniger Erfolg als in Shanghai und Beijing, was besonders beim Essen den Abenteuerfaktor etwas erhöht.
  • Auf der Suche nach einem Gute-Nacht-Bier hab ich wiedermal typisch chinesischen Service-Übereifer erlebt: Sonntag Nacht um Mitternacht, moderner, praktisch leerer Club. Der Türsteher begrüsst mich, führt mich zu einem Typen der bei der Innenseite des Eingangs wartet, welcher meine Bestellung entgegennimmt und mich an die Bar begleitet. Eine Minute später bringt ein weiterer Typ das Bier, eine Dame nähert sich um die Bierflasche zu öffnen und von einer anderen Ecke kriege ich mein Rückgeld entgegengestreckt. Später habe ich dann noch durch Zufall einen Ort gefunden, wo sich die Locals betrinken. Da war mehr los. Die Chinesen mögen Trinkspiele.
  • Im Süden von China sind die Leute sehr klein. Ich fühle mich wie ein Riese in einem Land von Zwergen. Süss, diese kleinen Menschlein.
  • Morgen gehe ich nach Vietnam. Von hier aus gibt es einen Bus, der für etwa 22 Fr. nach Hanoi fährt. Man kann aber auch für einen Bruchteil bis an den Grenzort in China fahren, auf dem Rücksitz eines Mofas oder Rollers an die Grenze gebracht werden, die Grenze zu Fuss überqueren und auf der anderen Seite dasselbe in umgekehrter Reihenfolge wiederholen.


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Über den Autor

Claudio M. Mettler

Mein Name ist Claudio M. Mettler. Ich bin 26 Jahre alt.

Seit Dezember 08 bin ich auf Reisen und möchte nicht mehr zurück ins normale Leben.

Hier dokumentiere ich meine Abenteuer und den Reisealltag.

Mein Zuhause im Cyberspace ist Ponyfleisch.ch