Das Boot - Teil 2 6. April 2009

Der “Loop” alleine wäre schon ein Reise-Highlight. Ich war immernoch fest entschlossen, ein Boot zu kaufen, aber ein bisschen Ablenkung kam gelegen. Josh glaubte, dass sich die Boot Sache irgendwie von selbst entwickelt.

Die Motorroller hatten keine Nummernschilder. Macht nichts - ich habe sowieso keinen Führerschein für Roller. Nicht erwischen lassen.

Diese Karte bekommt man, wenn man die Roller mietet. Roller, diese Karte und Gepäck für 4 Tage ist alles, was man für den Loop braucht.

Man fährt an zahlreichen Dörfern vorbei und die Kinder rennen an den Strassenrand, winken und rufen.

Am ersten Abend trafen wir Dominique in einem Guesthouse, eine Holländerin. Es stellte sich heraus, dass Dominique eine frühere Besitzerin der Pohoda ist. Zuerst treffe ich Josh und Andy per Zufall in einem Internet Cafe, dann treffen wir Dominique per Zufall in einem Guesthouse mitten im Nichts von Laos. Unheimlich.

Am Tag 2 haben wir die Kong Lor Höhle besucht. Durch die Höhle fliesst ein Fluss, die Fahrt mit dem Boot dauert ca. eine halbe Stunde. Die Höhle ist riesig.

“The Lodge” ist eine Sammlung von einigen Bungalows mit Betten und einem Restaurant mittem im Wald nahe Kong Lor. Wir trafen ein junges australisches Päärchen, beides erfahrene Drogenexperten. “And that’s when i realized that i’m actually addicted to heroin. Isn’t that funny?”

Die Qualität der Strassen war unterschiedlich. Beton, Kies, Sand, Dreck, Schlaglöcher.

Fast jeder hatte mindestens einmal einen platten Reifen. Die Reparatur kostete jeweils zwischen 60 Rappen und 6 Franken.

Dieses Boot haben wir hinter einem Haus in einem Dorf gefunden. Der Besitzer war leider nicht da und angeblich war der Motor kaputt. Ausserdem waren wir weit vom Mekong entfernt.

Josh und Andy standen um 5 Uhr Morgens auf, um mit einem Fischer Fischernetze einsammeln zu gehen. Dafür gab es Fisch und Sticky Rice zum Frühstück.

Die Szenerie war fantastisch, ein Blick in die Gallery sei angeraten.

Nach 4 Tagen und 3 Nächten kam ich Abends wieder in Thakek an und wunderte mich, warum die anderen nicht kommen. Nach etwa 2 Stunden waren alle da und erklärten, dass die Kette von Joshs Motorrad kaputt ging und die Reparatur eine Weile dauerte. Dann sagte Tero:

“Ah, and by the way: we got the boat. It’s in Savannakhet. We go tomorrow.”

Fortsetzung folgt…



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Über den Autor

Claudio M. Mettler

Mein Name ist Claudio M. Mettler. Ich bin 26 Jahre alt.

Seit Dezember 08 bin ich auf Reisen und möchte nicht mehr zurück ins normale Leben.

Hier dokumentiere ich meine Abenteuer und den Reisealltag.

Mein Zuhause im Cyberspace ist Ponyfleisch.ch