Das Boot - Teil 6 6. April 2009

Nach den diversen Gewittern, die wir aus der Ferne und Nähe beobachtet haben, versuchten wir, für die nächste Nacht in einem Dorf Unterschlupf zu finden.

Der Empfang war derselbe wie immer: Die Kinder sind total aus dem Häuschen und die Erwachsenen spähen den Hang herunter.

Taktisches Kekseverschenken

Unsere Taktik war simpel und schlau: Wir beschenkten die Kinder mit all unseren Keksen, die wir zuvor in Thailand gekauft hatten, lassen die Kinder mit unseren Reifeninnenschläuchen und der Ukulele spielen und fragen dann die Erwachsenen nach Unterschlupf.

Niemand wollte uns. Nichtmal das winzige buddhistische Kloster. Wahrscheinlich hätten wir mit Geld wedeln sollen. So zogen wir kurz vor Sonnenuntergang weiter, auf der Suche nach einem Strand.

Rückzug

Auf der Thailand Seite fanden wir einen Strand mit Anzeichen von Zivilisation in der Nähe. Etwa 500 Meter entfernt sahen wir Häuser an der oberen Seite des Hanges. Hier würden wir im Notfall Unterschlupf finden.

Ich bekam leichte Magenkrämpfe und hatte daher keine Lust auf Essen. Vor dem Schlafengehen sehen wir in der ferne Blitze, hören aber keine Donner. Josh und ich diskutieren über das Gewitter. Ich war überzeugt, dass es zu uns kommen würde, er meint, es sei ja noch sehr weit entfernt. Ich beobachtete die Blitze am Horizont noch eine Weile und schlief ein.

Um 02:30 Uhr Nachts wachte ich auf und schaute erneut Richtung Horizont. Die Blitze sind näher gekommen und häufiger geworden. Plötzlich sehe ich Blitze rund um uns herum, flussaufwärts, flussabwärts, über Laos.

“Josh. JOSH!”

Er brummt, wacht auf.

“What?”

“Storm is coming.”

Josh schaut an den Horizont. Innerhalb der nächsten 10 Sekunden blitzt es 5 mal, und Josh kommentiert jeden einzelnen Blitz.

“fuck.”

“fuck!”

“FUCK!”

“FUCK!!!”

“fuck.”

Josh weckt Tero. Tero schaut das Gewitter an.

“Fuck.”

Fortsetzung folgt…



2 Kommentare zu „Das Boot - Teil 6“

  1. hans sagt:

    FUCK

  2. cedi sagt:

    fuck!

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Über den Autor

Claudio M. Mettler

Mein Name ist Claudio M. Mettler. Ich bin 26 Jahre alt.

Seit Dezember 08 bin ich auf Reisen und möchte nicht mehr zurück ins normale Leben.

Hier dokumentiere ich meine Abenteuer und den Reisealltag.

Mein Zuhause im Cyberspace ist Ponyfleisch.ch