Eine Woche Bangkok 19. April 2009

Von den sieben Tagen, die ich in Bangkok verbracht habe, bleiben vorallem 4 Erinnerungen.

1. Ben Hur in Bangkok

Eines Nachts war ich nach einigen Bier mit einem Tuktuk unterwegs zurück ins Hotel. Die Tuktuks in Thailand sind anders als die in Laos. Sie sind kleiner, bieten Platz für maximal 2 Personen, sind aber robuster und die Passagiersitze sind nach vorne gerichtet. An einer Kreuzung vor einem roten Lichtsignal hielt mein Tuktuk neben einem anderen, welches zwei Passagiere, Westler in meinem Alter, geladen hatte. Die Fahrer unterhielten sich kurz, und als das Lichtsignal auf Grün wechselte, wurde mir klar, um was es ging.

Mit Vollgas rasten die beiden Tuktuks über die breite Strasse mit mehreren Spuren und wenigen Autos, ideal für ein kleines Rennen. Mal führte mein Tuktuk, mal das andere, und ich und die Passagiere des anderen Tuktuks trieben mit imaginären Peitschen die Fahrer zu Höchstleistungen an. Nach ein paar hundert Metern war das Rennen zu Ende und unsere Wege trennten uns. Mein Fahrer war aber noch nicht von seinem Bleifuss geheilt und raste auch durch kleinere Gassen mit nervenaufreibender Geschwindigkeit.

2. Nachtwandeln

Nur mit Boxershorts bekleidet wachte ich mitten in der Nacht an einem Tisch im Restaurant meines Hotels auf. Noch nicht vollständig erwacht lief ich automatisch Richtung Zimmer, war aber unter dem Eindruck, auf einer Fähre zu sein und konnte mich einfach nicht daran erinnern, wo mein Zimmer auf dieser Fähre ist. Nach einigen Sekunden der Irritation fand ich es dann aber, die Türe einen Spalt offen (Kamera und Laptop gut sichtbar rumliegend) und ging verwirrt schlafen.

3. Muay Thai

Etwa 100 Meter von meinem Hotel entfernt war ein kleines Muay Thai Gym, wo man gegen Bezahlung beim Training dabei sein durfte. Das erste mal bescherte mir Muskelkater für 3 Tage, beim zweiten Mal war es aber nur noch einen Tag. Das Training ist sehr intensiv, macht aber unheimlich Spass.

Zucker und wenig Koffein für vor dem Training, Wasser und isotonische Getränke für während dem Training und dann steht das auch ein nicht-Athlet durch.

4. Gewitter

Fast jeden Abend vor der Dämmerung kam ein heftiges Gewitter, und bei einem davon war ich mit einem Passagierschiff unterwegs. Die Gewitterstimmung mit den dunkeln Wolken war einzigartig.

Gewitter sind wenig furchteinflössend, wenn man nicht auf einem Sandhaufen im Mekong sitzt.



1 Kommentar zu „Eine Woche Bangkok“

  1. vanessa bereuter sagt:

    coool dein vater arbeitet bei uns zu hause

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Über den Autor

Claudio M. Mettler

Mein Name ist Claudio M. Mettler. Ich bin 26 Jahre alt.

Seit Dezember 08 bin ich auf Reisen und möchte nicht mehr zurück ins normale Leben.

Hier dokumentiere ich meine Abenteuer und den Reisealltag.

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