Der erste Abend in Phuket 17. Mai 2009

Schon wieder bin ich über einen Monat im Rückstand. Ich denke über Konzeptänderungen nach, um den Inhalt der Seite für ein grösseres Publikum interessant zu machen. Weniger Inhalt, höhere Qualität. Aber vorerst bleiben dem Leser ausführliche Beschreibungen von Alltäglichem nicht erspart.

An meinem fünften Tag in Bangkok sass ich in einem Restaurant und hatte meinen Laptop vor mir aufgeklappt. “Brauchst du was aus der Schweiz?” Fragte mich Patrick per Skype, nachdem er mir mitgeteilt hatte, dass er nach Phuket kommen würde.


Für die Antwort musste ich nicht lange überlegen. “Zwei Packungen Fondue, am besten Appenzeller.” Wir beschlossen, uns zwei Tage später in Phuket zu treffen. Und genau so haben wir das dann auch gemacht.

Kamala ist ein kleines Örtchen auf Phuket mit einem schönen Strand, einigen Restaurants und Bars. Eine Oase der Ruhe für Alte, Betagte und Familien, aber nur einen Steinwurf von Patong, dem genauen Gegenteil von Kamala, entfernt. Am ersten Abend haben wir uns auf die Suche nach Brot, Weisswein und einem geeigneten Ort für unser Fondue gemacht. Wir fanden eine Wiese mit Essensständen, Bierständen und Livemusik und haben an einem Essensstand eine Keramikschale sowie einen Grill gesichtet. Die Betreiber des Standes, die junge Jane und ihr Onkel, haben Neugierig eingewilligt und uns gespannt zugeschaut, als wir zuerst den Käse in die Schüssel gequetscht haben, diese auf den Grill gestellt haben und danach die Baguettes aus dem 7-11 in Stücke gerissen haben.

Jane (in Grün) und Onkel (Schwarzgurt-Brotkämpfer)

Der Käse schmolz und mit kleinen Holzspiessen anstelle von Fonduegabeln haben wir unser Mahl begonnen. Fantastisch. Der Onkel hatte einige ganz spezielle Gesichtsausdrücke auf Lager um seine Ekelgefühle auszudrücken, als er das Fondue probiert hat. Nein, die Asiaten mögen Fondue nicht.

Grillfondue

Nach dem Fondue haben wir uns dem Bier und der Livemusik gewidmet. Als wir noch die einzigen Gäste waren, haben wir die Liveband von der Bühne verdrängt und unser eigenes Programm aufgeführt und gefilmt. Wer weiss, vielleicht findet sich meine Performance des Nicht-Liedes “Zipfelgsicht” ja mal auf Youtube wieder.



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Über den Autor

Claudio M. Mettler

Mein Name ist Claudio M. Mettler. Ich bin 26 Jahre alt.

Seit Dezember 08 bin ich auf Reisen und möchte nicht mehr zurück ins normale Leben.

Hier dokumentiere ich meine Abenteuer und den Reisealltag.

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