Hong Kong July 6th, 2009

Tero war bereits vor einigen Wochen in Hong Kong, weshalb er eine prima Unterkunft kannte.

Das Mekka für Budgetreisende in Hong Kong heisst “Chungking Mansions” und ist ein Gebäude voller Hotels, Läden und Merkwürdigkeiten. Es lohnt sich, “Chungking Mansions” in Google einzutippen und ein paar Minuten über diesen phänomenal merkwürdigen Ort zu lesen.

Wir nahmen uns einen winzigen Raum mit zwei Betten in einem Ein-Stockwerk-Hotel das von einer runzligen alten Chinesin geführt wird. Die Stimmung der Chinesin war sehr wechselhaft: Unfreundlich bevor wir für den jeweiligen Tag bezahlt haben, freundlich nachdem wir bezahlt haben. Kosten: etwa 15 Fr. pro Person und Nacht.

Das Gebäude war alt, heruntergekommen und eng. Durch unser Fenster sahen wir direkt auf eine Nebenstrasse der Nathan Road, die mit Neon-Lichtschildern gefüllt war. So habe ich mir Hong Kong vorgestellt.

Von einer Woche Hong Kong bleiben mir verschiedenste Erinnerungen:

Tequila Jacks

Unsere Stammbar um die Ecke hiess Tequila Jacks. Nach China, Vietnam, Laos und Thailand waren die Bierpreise in Hong Kong horrend, was uns aber nur beschränkt vom Bechern abgehalten hat.

Mariz vom TJ hat das Konzept des Shirt-Tausches nicht verstanden...

Mit der philippinischen Servierdüse Mariz und einer Freundin von ihr hatten Tero und ich sogar eine doppel-Verabredung, die sie aber wegen einer (angeblichen) Lebensmittelvergiftung nicht wahrnehmen konnte.

Swiss Chalet Restaurant

Im Swiss Chalet habe ich eine St. Galler Brodworscht, Rivella, Quöllfrisch Bier und diversesten Käse gegessen und getrunken und Tero näher gebracht.

Schweizer Essen, chinesische Bedienung. Perfekt.

Praktischerweise befindet sich das Swiss Chalet direkt neben Tequila Jacks.

Die Schweinegrippequarantäne

Als wir in der Stadt herumirrten bemerkten wir eine immer grösser werdende Menschenmasse die mit Polizisten, Fotographen und Kamerateams durchsetzt war. Es wurde uns schnell klar, warum: Wir befanden uns vor dem Hotel, wo die Schweinegrippe-Verdächtigen in Hong Kong untergebracht wurden und an diesem Tag sollten sie “freigelassen” werden.

Ausflug nach Macau

An einem Sonntag bin ich mit der Fähre nach Macau um Joey, die junge angehende Ärztin aus dem Transsib zu besuchen. Wir assen Macau Dim Sum, waren in einem Casino und haben die Altstadt angesehen. Macau ist wie ein Stück Europa mitten in Asien.

Die Hong Kong Skyline

Einfach schön. Bringt mich immer wieder in philosophische Stimmung, und in Hong Kong gibt es die perfekten Orte, um das bei einem Bier oder Mineralwasser zu geniessen.

Abschliessend

Hong Kong ist nun eine meiner Lieblingsstädte. Bequem, lebendig, schön, städtisch. Leider nicht günstig, vorallem nicht, wenn man mit einem trinkfreudigen Finnen und der Kreditkarte im Sack unterwegs ist. Dennoch, ich war hier nicht das letzte mal, soviel ist sicher.



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Über den Autor

Claudio M. Mettler

Mein Name ist Claudio M. Mettler. Ich bin 26 Jahre alt.

Seit Dezember 08 bin ich auf Reisen und möchte nicht mehr zurück ins normale Leben.

Hier dokumentiere ich meine Abenteuer und den Reisealltag.

Mein Zuhause im Cyberspace ist Ponyfleisch.ch