Zurück auf dem chinesischen Festland July 8th, 2009

Das Eingangstor zur Altstadt von Dali

China ist zum Reisen viel angenehmer, als man sich vorstellen würde. Für wenig Geld kriegt man ausserdem unschlagbar gutes Essen. Zusammen mit Tero habe ich Shenzhen, Guilin, Yangshuo, Kunming und Dali angeschaut, bevor ich alleine Richtung Qingdao losgezogen bin.

Shenzhen

Shenzhen ist bekannt als Chinas Experimentierkasten für Kapitalismus und eine Art Pufferzone zwischen dem kommunistischen China und dem von den Briten geprägten Hong Kong. Die weniger eingeschränkte Wirtschaft funktioniert gut, allerdings zieht Shenzhen mit seinem Reichtum vielerlei Leute an und hat eine höhere Kriminalitätsrate als andere Städte in China.

Als wir am Bahnhof ankamen, begegneten wir zuerst einem Drogendealer, der nicht mal versuchte, leise zu sein. Seltsam. Im Vergleich zu Hong Kong findet man in Shenzhen deutlich weniger Ausländer, weshalb man sich auch durchaus mal in einem Restaurant ohne englisches Menu findet. Die einzige Möglichkeit, sich zu verständigen ist, mit dem Finger auf ein Bild im Menu zu zeigen. Sofern das Menu Bilder hat. Ich mag das.

Guilin

Als wir in Guilin ankamen, Stand der Bahnhofplatz unter Wasser und es regnete in Strömen. Bei schönem Wetter ist Guilin aber ein charmantes Städchen mit super Restaurants.

Yangshuo

Ein sehr schönes kleines Städtchen voller chinesischer Touristen. Bekannt für die umliegende Landschaft, die man mit günstigen und klapprigen Mietvelos erkunden gehen kann. Hier hat es ausserdem mindestens eine grosse Englischschule, weshalb man als Fremder übermässig häufig mit jungen Chinesinnen ins Gespräch kommt.

Kunming

Eine wahrscheinlich typisch chinesische Stadt. Grosser, moderner Shoppingbereich, sehr gute Restaurants und eines der besten Hostels in China (The Hump). Es lohnt sich, in die Clubs zu gehen und sich anzuschauen, wie die Chinesen feiern.

Die Disney-Figuren im letzten Bild haben den Job, vorbeigehende Leute in den Club zu locken. Kein Witz. Die stehen da rum und hüpfen zur Musik. Das ist etwas vom bizarrsten, was ich bisher gesehen habe.

Dali

Wie Yangshuo ist auch Dali eine Touristendestination für die Chinesen. Die Altstadt ist schön, aber auch etwas künstlich. Von all den Bars ist “Bad Monkey” eindeutig die beste. Das Essen war ein wenig enttäuschend im Vergleich zu den anderen Orten, da in der touristischen Altstadt die schönen Mittelklasse-Restaurants fehlen. Dafür findet man tibetanisches Essen in Dali. Die Pizzas im Bad Monkey waren ausserdem unschlagbar.

In einer Ecke im Bad Monkey kann man sich tättowieren lassen, und zwar so richtig oldschool ohne dieses automatische Zeug.

Während wir da waren, war ein eintägiges Festival in Dali wie wir von einigen Einheimischen am Tag zuvor gehört haben. Mit Spannung erwarteten wir den nächsten Tag, aber alles was wir gesehen haben, waren 3 Leute mit einer Trompete, die durch die Stadt zogen. Ein sehr merkwürdiges Festival.

Im Hostel haben wir Sam aus Australien und Lulu aus China kennengelernt. Mit den beiden sind wir nach einer knappen Woche zurück nach Kunming.

Käfer von einem Essensstand in Kunming

Lu im Faustkampf mit einem gekochten Huhn. Das Huhn ist klar am gewinnen.

Qingdao

Eine Hafenstadt, die eine Weile lang von den Deutschen besetzt wurde, was man den Gebäuden dort ansieht. Ausserdem kommt das bekannteste chinesische Bier, Tsingtao von da. Die Deutschen haben die Braukunst nach China gebracht.

Ich ging da hin, um eine Fähre nach Korea zu nehmen.

Aber dazu ein andern mal mehr. Jetzt gibt es erstmal Albträume:



Leave a Reply


Über den Autor

Claudio M. Mettler

Mein Name ist Claudio M. Mettler. Ich bin 26 Jahre alt.

Seit Dezember 08 bin ich auf Reisen und möchte nicht mehr zurück ins normale Leben.

Hier dokumentiere ich meine Abenteuer und den Reisealltag.

Mein Zuhause im Cyberspace ist Ponyfleisch.ch