Zurück nach Malaysien 27. Oktober 2009

Ja, da war ich schonmal im April.

Wahrscheinlich ists euch schon aufgefallen: ich gehe im Kreis in Asien. Viele Länder hier habe ich schon mindestens zwei mal besucht. Nicht weiter schlimm, denn es gibt an allen Orten immer wieder neues zu entdecken.

In Kuala Lumpur habe ich nach einigen ereignislosen Tagen Tero wieder getroffen. Tero ging Ende Mai zurück nach Finnland, um solange zu arbeiten, bis er wieder Geld hat um zu reisen. Jetzt war er zurück in Asien. Wir haben entschieden, einen Bus nach Georgetown zu nehmen, obwohl ich da schon 4 mal war.

In Georgetown besuchte uns dann Nana aus Thailand, die ich auf Ko Pha Ngan kennengelernt habe. Sie hat im Zug Frederika aus Schweden und David aus den USA kennengelernt. Da ich Georgetown schon gut kannte von meinen früheren Besuchen, war ich für zwei Tage eine Art Tourguide. Wir haben die Stadt angeschaut, sind ins Kino, haben alle meine Lieblingsrestaurants besucht und natürlich auch die Bars und Clubs der Stadt.

Mein absolutes Lieblingsbild aus der Zeit in Georgetown ist das hier:

Die würden ihr eigentlich besser die Haare hochhalten.

Tero und ich entschieden uns, nochmals zurück nach Thailand zu gehen. Von Georgetown kann man das entweder direkt mit Bus/Zug, oder über Langkawi mit der Fähre. Wir überredeten also die versammelte Gruppe zu einer Woche Langkawi.

Wir mieteten einen Taxifahrer mit Minibus für einen Nachmittag und besuchten diverse Orte auf der Insel. Natürlich war das auch meine Chance, an den Strand mit den angreifenden Affen zu gehen. Leider haben wir da keine Affen gesehen und ich habe auch vergessen, ein grosses Sandwich mitzunehmen.

Bei einem Wasserfall ganz in der Nähe des Affenstrandes haben wir allerdings eine Affenfamilie entdeckt. Der Vater schob Wache auf einem kleinen Baum während die Mutter mit Kind um den Bauch die Mülltonne, die neben dem Baum stand, plünderte.

Unsere Versuche, näher an die Mutter und das Kind heranzukommen gefielen dem Vater gar nicht, und so sprang er bedrohlich von Ast zu Ast in unsere Richtung sobald wir zu nahe waren. Mir wurde klar, dass es keine gute Idee wäre, ein Sandwich offen mit sich herumzutragen hier.

Ein weiterer wilder Affe:

Gewohnt haben wir in zwei Wohnungen, die mir Tanja vom Red Tomato Garden Cafe vermittelt hat. Die eine Wohnung hatte eine Küche und einen Aussen-Sitzplatz. Wir haben also oft selber gekocht und einmal im Freien grilliert. Für etwa 6 Fr. haben wir ein ganzes Huhn gekauft, samt Kopf und Füssen (aber zum Glück ohne Federn). Tero hat es mit meinem Schweizer Taschenmesser zerlegt und als Souvenir haben wir Kopf und Füsse für ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahrt.

Ein Huhn-Ersatzteillager.

Nach 5 Tagen gings zurück nach Thailand. Ich bin zur Zeit in Udon Thani. Tero ist auch im Land, aber nicht hier. Wir werden uns zu einem späteren Zeitpunkt wieder treffen.



3 Kommentare zu „Zurück nach Malaysien“

  1. Idealizer sagt:

    wenn man genau hinschaut, blinzelt der Gockel immer noch…

  2. mama sagt:

    schöne Fotos, ausser das Huhnersatzteillager, mir wäre der Hunger vergangen

  3. blogreader sagt:

    Hey,

    Wollte nur einmal fragen ob du noch lebst? Wenn ja, was du letzen 2 Monate so getrieben hast? :D

    Hoffe das bei dir alles okay ist und wir bald wiedereinmal von dir hören.

    PS: Wenn dir langweilig wird besuch doch einmale die alten Ruinen von Angkor Wat in Kambodscha (Cambodia). Ich war noch nicht da, aber habe mir vorgenommen die umbeding einmal zu sehen.

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Über den Autor

Claudio M. Mettler

Mein Name ist Claudio M. Mettler. Ich bin 26 Jahre alt.

Seit Dezember 08 bin ich auf Reisen und möchte nicht mehr zurück ins normale Leben.

Hier dokumentiere ich meine Abenteuer und den Reisealltag.

Mein Zuhause im Cyberspace ist Ponyfleisch.ch