Ähm ja, mich gibts noch… February 13th, 2010

Aussicht von der Vertigo Bar in Bangkok. Aber der Reihe nach...
Irgendwie war mir nicht nach Bloggen in letzter Zeit, deshalb hab ichs gelassen. Hier aber nun die letzten paar Monate im Schnellabriss. Da meine letzte Fotokamera meinem unsorgfältigen Umgang zum Opfer gefallen ist, behandle ich die neue Kamera mit grösster Vorsicht. Sprich, ich lasse sie gut verpackt im Hotel und nehme sie nirgendwohin mit. Eigentlich schade, denn ich bin zu faul, all das nicht fotografierte zu beschreiben.
Nach Malaysien ging es nach Bangkok, wo ich Philipp und Lucia getroffen habe. Philipp kenn ich vom Studium her.

Von Bangkok ging es mit dem Zug…

…nach Udon Thani und danach Nong Khai im Nordosten von Thailand.

Von Nong Khai aus ging ich über den Mekong nach Laos.



Die Laoten im Bus über die Grenze waren anscheinend ganz aus dem Häuschen ab meiner Kamera.

Von Laos ging es weiter nach Vietnam in einem Bus voller Vietnamesen und deren Krempel. Im Vergleich zu den Thais und den Laoten sind die Vietnamesen etwas grusiger und lassen ihre Kinder auf dem Bussitz stehend in Plastiksäcke pinkeln, die sie danach aus dem Fenster werfen (die Plastiksäcke, nicht die Kinder, leider). Merken: Nie in Vietnam hinter einem Bus herfahren wenn man Cabriolet oder Motorrad fährt.
Der Bus brachte mich nach Da Nang, wo es überall farbige Liechtli hat.

Von Da Nang gings weiter in den Süden nach Saigon, auch genannt Ho Chi Minh City, benannt nach einem Typen mit einem witzigen Bart der auf den Namen “der grosse Drachen” hört. In der Grossdrachenstadt habe ich dann wie geplant Aoi aus Japan nochmals getroffen. Wir haben einen Ausflug nach Mui Ne gemacht, wo man schöne Landschaften bestaunen kann.



Und plötzlich, wie aus dem Nichts, hinterrücks, kommt eine Wüste.

Auf dem Bild sind ein paar Kinder die Ponys reiten. Mmmmmh, Ponys!
Mich zogs zurück nach Thailand, diesmal aber nicht durch Laos, sondern durch Kambodscha. Ich habe 2 Tage in Phnom Penh verbracht. Eigentlich wäre ich gerne länger geblieben, aber ich wollte wirklich zurück nach Thailand. Darum habe ich aus Kambodscha nur ein unscharfes Bild von ein paar Frauen, die um eine auf eine auf einen Stuhl gestellte Blumenvase tanzen.

Nach ein bisschen mehr Nong Khai und ein bis zwei kleineren Lebensmittelvergiftungen gings dann wiedermal in den Süden. Weihnachten und Neujahr auf Koh Pha Ngan.
Dieses mal habe ich mich dort niedergelassen, wo im August Sam ein Bungalow gemietet hatte. Ein ruhiger Strand an der Westküste der Insel. An der Wand meines Bungalows lebten zwei Geckos, die mit Schwanz gegen 40 cm gross waren.

Dank gemietetem Motorrad kommt man auch vom abgelegenen Strand zur Partyzentrale Haad Rin, wenn man will.

Mein Bungalow war direkt am Strand, so dass man morgens sanft vom Meeresrauschen geweckt wird.


Für Silvester kamen dann Nina und Ronnie nach Koh Pha Ngan, die ich aus dem Türmlihuus kenne.

Mit ihnen gings an die Full Moon Party am Silvesterabend.

Das grosse Feuerwerk um Mitternacht wurde direkt am Strand gezündet, und wie es hald so ist mit asiatischer Qualitätsarbeit ging die eine oder andere Rakete direkt in die Menge. Aber sind wir mal ehrlich, Feuerwerk ist einfach besser, wenn sich zum üblichen “oooooh! aaaaaah!” auch noch hysterisches Gekreische in die Geräuschkulisse mischt.
Nach Koh Pha Ngan gings wieder rauf nach Nong Khai, ein Ort der mir mittlerweile ans Herz gewachsen ist. Wer dort ist sollte unbedingt ein paar Abende in der Gaia Bar verbringen, die zum Mut Mee Guesthouse gehört und sich auf einer im Mekong schwimmenden Plattform befindet. Man findet dort fast jeden Abend einen interessanten Mix von Leuten aus aller Welt.
Nach einem Monat Nong Khai war es wieder Zeit für den Süden. Mein Onkel war auf Koh Samui und hat mir einen Satz neuer Kredit- und EC Karten von Zuhause mitgebracht, die es bei einem Bier zu übergeben gab. Das Bier mit Onkel Alex war toll (danke, Alex!), Koh Samui allgemein aber eher mittelmässig. Eine Woche war mehr als genug, also ging ich per Fähre nach Koh Tao, wo Tero zur Zeit arbeitet.
Tero arbeitet als Koch auf einem kleinen Segelschiff, welches für etwa einwöchige Segeltrips gemietet werden kann. Wenn das Schiff nicht unterwegs ist, liegt es etwa 200 Meter vor Koh Tao von Anker und wird von Tero bewohnt. Erst hatte er mir einen Schlafplatz auf dem Boot für eine Nacht angeboten, aber am Abend hat er dann eine äähm “alte Bekannte” wieder getroffen und ich wurde exiliert. Ich habe es mir auf dem Sofa einer Strandbar gemütlich gemacht und mich spontan am nächsten Morgen auf den Weg nach Bangkok gemacht. Koh Tao ist unter Backpackern massiv überbewertet wenn ihr mich fragt. Aber ich war ja kaum 24 Stunden da.
In meiner letzten Nacht in Bangkok hat mein Chef mir aus der Schweiz geschrieben, ich soll die Vertigo Bar besuchen. Auf seine Kosten. Da konnte ich kaum nein sagen, auch wenn ich mich um 3:30 morgens auf den Weg zum Flughafen machen musste.


Die Vertigo Bar befindet sich auf dem Dach des Banyan Tree Hotels, welches 59 Stockwerke hat.
Am 12. Februar um 06:30 bin ich nach etwa 45 Minuten Schlaf auf dem Boden des Flughafens in Bangkok in ein Flugzeug nach Hong Kong gestiegen, wo ich zur Zeit residiere. Ich will zurück nach China, aber da die nächste Woche Feiertage sind, kann ich erst in 10 Tagen ein Visum beantragen. Bis dann stecke ich im teuren, engen Hong Kong fest. Die 4 Bett Dorm Rooms die es hier in den Hostels hat sind kleiner als das kleinste (okay, zweitkleinste!) Einzelzimmer, das ich bisher hatte.
April 27th, 2010 at 20:02
immer noch?
June 13th, 2010 at 02:42
Hey
was macht die große Reise?
Hab heute angefangen, deinen Blog zu lesen und ich bin wirklich etwas neidisch…. Es muss toll sein, soviel von der Welt zu sehen, aber ich würde mir das allein niemals zutrauen und hätte bestimmt auch nicht das Geld dazu.
Aber vllt. sagt ja mal jemand, der sich mit dem (kostengünstigen) Herumreisen auskennt: “Willst nicht einfach mitkommen?”
Dir auf jedenfall noch viel Spaß! lg Jana