Der Mob July 17th, 2009

Die Chulia Street. Das Beste am Bild: "Top Cool" Schild am Gebäude.
Eines Abends versammelte sich eine beachtliche Menge Leute, viele davon Motorrollerfahrer, auf der Strasse direkt vor meinem Hotel. Etwas schien hier im Gange zu sein, aber ich wusste zuerst nicht was.
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Die berühmt-berüchtigte Chulia Street in Georgetown, Malaysia
Nach den urbanen Abenteuern in Hong Kong, Korea und Tokyo und dem wilden herum-jetten in Asien war es wiedermal Zeit für eine etwas budgetfreundlichere Reiseart. Mir fehlten die fahrten in holprigen Bussen und die endlosen einsamen Zugfahrten. Ich war praktisch pleite, wartete auf Aufträge aus der Schweiz und musste mir überlegen, wo ich bis zur Besserung der finanziellen Umstände unterkommen sollte.
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Ko Phi Phi, Thailand. Für eine Modelkarriere fehlt mir das Gespür für richtiges Timing.
Nach einem Tag zurück in Patong machte ich mich auf den Weg nach Ko Phi Phi, einer Gruppe von Inseln, von denen eine bekannt ist als der Drehort von “The Beach”. Das Buch und auch der Film haben Kultstatus unter Backpackern.
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Ein guter Ort um Pleite zu gehen.
Ich wollte Japan also im Spar-Modus bereisen und habe dann festgestellt, dass das keinen Spass macht. Japan ist defintiv interessant und ich werde mir mit Sicherheit eines Tages das ganze Land anschauen gehen, aber nicht in dieser Situation. Ein Plan wurde gefasst: mich auf den Weg nach Süden machen, eine Gegend finden, in der es sich günstig leben lässt für den Moment und an meiner finanziellen Zukunft arbeiten.
Per Internet buchte ich einen Flug nach Kuala Lumpur mit Anschlussflug nach Phuket, Thailand.
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Shibuya, Tokyo.
Meine Unterkunftsfreie Nacht habe ich in Shibuya verbracht. Stundenlang bin ich durch die Strassen gewandert, habe Leute beobachtet, in Restaurants reingespäht und ambitionierte “Masseusen” abgewimmelt.
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